Auto Added by WPeMatico

Peter Boehringer: Auch 30 Milliarden Euro pro Monat retten den Euro nicht

Berlin, 29. Dezember 2017. Nach Absicht des EZB Chefs Mario Draghi sollen ab Beginn 2018 Anleihekäufe in Höhe von „nur noch“ 30.000 Millionen Euro monatlich den Euro retten. Für eine Milliarde Euro pro Kalendertag möchte die EZB also Schulden von notleidenden Euro-Staaten bzw. großen Unternehmen kaufen, um damit nach eigenen Worten keine wirtschafts- sondern angeblich geldpolitische Ziele zu erreichen. MdB Peter Boehringer hält dem entgegen:

„So richtig die Reduzierung der weiteren Schuldenaufhäufung auf der Bilanz der Europäischen Zentralbank ab 2018 ist, so falsch ist weiterhin und generell das fortgeführte Auftürmen fauler Kredite. Wir alle werden hier Zeuge permanenter Mandatsverletzung unserer obersten europäischen Banker unter Einsatz riesiger Summen. Deutschland und damit jeder hiesige Steuerzahler ist über unseren Anteil an der EZB in erheblichem Maße mit in der Haftung für diese stetig steigenden Risiken. Dies sind gewaltige Steuerlasten von morgen. Hier wird deutsche Zukunft zugunsten einer nicht dauerhaft rettbaren Währung Europas hergeschenkt.“

Die mahnenden Rufe zur Vermeidung der Todsünde einer staatsfinanzierenden Zentralbank verhallen, so Boehringer, bislang weitgehend ungehört:

„Dabei zeigt der Blick in unsere bewegte deutsche Geschichte eindrucksvoll, was passieren kann, wenn Staaten selbst ihr Geld drucken – erst recht Nicht-Staaten wie die EU. Auch vor der Hyperinflation in den 1920er Jahren machten Staat und Zentralbank gemeinsame Sache. Das Erstarken politisch extremer Kräfte als fatale Folge der totalen Enteignung der Sparer ist eine klare Lehre der Geschichte. Die machtpolitische Fehlgeburt des Euro kann keine noch so ausgeklügelte Rettungsstrategie retten. Wir müssen beim Euro wieder zu marktwirtschaftlichen Prinzipien zurückkehren. Die EZB darf nicht weiter faktisch alle Anleihenmärkte durch ihre täglich milliardenschweren Dauereingriffe auf Basis deutscher Bonität dysfunktionalisieren.“

Der Beitrag Peter Boehringer: Auch 30 Milliarden Euro pro Monat retten den Euro nicht erschien zuerst auf Alternative für Deutschland.

Powered by WPeMatico

2017-12-29T15:01:10+00:00 Dezember 29th, 2017|

Alice Weidel: EZB-Politik verbrennt deutsche Renten

17. November 2017. Zu dem Millionen-Verlust der deutschen Rentenkasse durch die Nullzinspolitik von EZB-Präsidenten Draghi erklärt AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel:

„Jetzt schädigt die Nullzinspolitik des EZB-Präsidenten Draghi unsere Rentner! Dank der Minuszinsen hat die deutsche Rentenkasse dieses Jahr Strafzinsen von rund zehn Millionen Euro errechnet. Im nächsten Jahr werden es wahrscheinlich sogar 50 Millionen. Das entspricht dem derzeitigen Renten-Höchstsatz für knapp 2000 Rentner im Jahr. Heißt de facto: Draghi verbrennt die Jahresrente von mindestens 2000 deutschen Rentnern! Einzig und allein, um durch die sträfliche Nullzinspolitik die überschuldeten Südländer zu finanzieren.

So etwas kann die Bundesregierung nicht hinnehmen. Mittlerweile geht die Politik der EZB zulasten der deutschen Sparer, Banken und jetzt auch noch den Ärmsten: den Rentnern. Wenn wir die EZB nicht zwingen können, die Regeln einzuhalten, dann müssen wir die Notbremse ziehen und raus aus dem Euro. Andernfalls wird es für alle Beteiligten in Deutschland, aber besonders für die Steuerzahler und die zukünftigen Generationen, richtig teuer.“

Der Beitrag Alice Weidel: EZB-Politik verbrennt deutsche Renten erschien zuerst auf Alternative für Deutschland.

Powered by WPeMatico

2017-11-17T15:44:03+00:00 November 17th, 2017|

Harald Weyel: Draghi auf dem Weg zur Bankenunion – Altmaier laviert

Berlin, 7. November 2017. Der AfD-Bundestagsabgeordnete und Ökonom Prof. Dr. Harald Weyel bezeichnet EZB-Präsident Draghis heutige Forderung nach einem Abbau von Problemkrediten als Lippenbekenntnis.

„Die plakativen Forderungen der EZB nach einem Abbau der Problemkredite sind Lippenbekenntnisse. Draghis Äußerungen sind Beruhigungspillen auf dem Weg zur Bankenunion. Diese Mausefalle für deutsche Sparer wird immer strammer aufgespannt.“

Bereits gestern hatten sich die Euro-Finanzminister anlässlich ihres Treffens in Brüssel hinter den Kurs der EZB gestellt. Weyel kritisiert in diesem Zusammenhang Interims-Finanzminister Peter Altmaier:

„Peter Altmaier laviert. Er hätte einer Bankenunion gestern eine öffentliche Absage erteilen müssen. Stattdessen zündet er mit den ,Paradise Papers‘ eine Nebelkerze und inszeniert sich als moderner Robin Hood, der Steuersünder jagt.“

Zu der von Altmaier angekündigten nationalen Aufarbeitung der ,Paradise Papers‘ erklärt Weyel:

„Die Verfolgung von Steuersündern ist löblich. Solcher Eifer lenkt aber schnell davon ab, dass der Staat kein Einnahmen- sondern ein Ausgabenproblem hat. Wir haben bereits heute hohe Steuerüberschüsse. Ich erwarte daher von einer künftigen Koalition spürbare Steuererleichterungen.“

Der Beitrag Harald Weyel: Draghi auf dem Weg zur Bankenunion – Altmaier laviert erschien zuerst auf Alternative für Deutschland.

Powered by WPeMatico

2017-11-07T19:23:33+00:00 November 7th, 2017|

Angaben gemäß § 5 TMG

Alternative für Deutschland - AfD
Kreisverband Nienburg-Schaumburg

Vertreten durch den Vorsitzenden Daniel Carl
Postfach 13
31749 Auetal

Tel.: 05753/ 226363

E-Mail: info(at)afd-nienburg-schaumburg.de

Bankverbindung

Bankverbindung bei Sparkasse Nienburg
Konto: 36189637 / BLZ: 25650106

BIC: NOLADE21NIB
IBAN: DE14256501060036189637

Facebook