Warum Paul Hampel Landesvorsitzender bleiben muss!

von Uwe Wappler

Paul Hampel wird seit zwei Jahren ununterbrochen angegriffen. Interessanterweise gar nicht in erster Linie vom politischen Gegner, sondern aus den eigenen Reihen der AfD. Kennzeichnend ist, dass alle strafrechtlich relevanten Vorwürfe unbegründet und haltlos gewesen sind. Die Staatsanwaltschaft hat ausdrücklich bestätigt, dass der Mann in allen Punkten unschuldig ist. Kein „Freispruch“ aus Mangel an Beweisen, sondern Erster Klasse.
Jetzt hat man neue Punkte gesucht, die man ihm vorwerfen kann.
Warum wird er denn überhaupt angegriffen?
Er ist der einzige national bekannte niedersächsische AfD-Politiker mit Format. Darum wird er angegriffen. Der politische Gegner findet immer wieder „nützliche Idioten“ (Lenin), die er gegen ihn aufhetzen kann.
Das Ergebnis der niedersächsischen Selbstzerfleischung ist, dass das Ansehen unseres Landesverbandes schweren Schaden genommen hat. Wie doof sind wir eigentlich, dass wir uns immer wieder gegeneinander aufhetzen lassen? Wir sind jetzt weder im Bundesvorstand vertreten, noch in der Fraktionsführung im Bundestag. Das muss anders werden! Wir müssen uns geschlossen hinter unseren gewählten Vorsitzenden stellen. Es ist egal, ob der Hampel heißt oder anders. Nach zwei Jahren wird dann entschieden, ob seine Leistungen und die seines Vorstandes eine Wiederwahl rechtfertigen oder nicht. Das entscheiden dann die Mitglieder.
Ein Beispiel: bei der Bundestagswahl 2017 hat er als Spitzenkandidat in Niedersachsen das bisher mit Abstand beste Wahlergebnis der AfD in Niedersachsen geholt. Die Spitzenkandidatin danach im Landtagswahlkampf ein Drittel weniger. Das kann man also messen. Wie soll man denn sonst messen?
Zweites Beispiel: bei seiner Kandidatur in der AfD-Bundestagsfraktion gegen Albrecht Glaser zum Bundestagsvizepräsidenten hat er deutlich mehr als ein Drittel der Stimmen erhalten, obwohl seine eigenen Niedersachsen ihn mehrheitlich nicht unterstützt hatten. Dagegen hatte der von Jörn König als stellvertretender Fraktionschef ins Rennen geschickte Dietmar Friedhoff insgesamt nur sieben Stimmen von 92 erhalten. Jörn König als Chef der Landesgruppe hat also zu verantworten, dass Dietmar hier verbrannt worden ist. Jörn König selbst als Chef der Landesgruppe hat es gerade einmal zum Leiter des Arbeitskreises für Sport geschafft.
Paul Hampel ist, auf sich allein gestellt, Leiter des Arbeitskreises für Auswärtige Politik geworden. Das ist die Königsdisziplin. Dies hat er durch seine Persönlichkeit geschafft. Paul Hampel hat durch seinen Redebeitrag im Bundestag gezeigt, dass er gefährlich für den politischen Gegner ist. Nach 20 Jahren wird in der Außenpolitik endlich wieder über „Realpolitik“ gesprochen anstatt über gutmenschliche Phantastereien. Das ist sein Verdienst. Deswegen muss er weg.
Und dieser Mann soll demontiert werden, damit irgendwelche farblosen Hinterbänkler seinen Platz einnehmen? Wenn wir Niedersachsen wirklich sturmfest und erdverwachsen sind, dann stehen wir wie ein Mann hinter Paul Hampel.

Uwe Wappler, 03.01.2018

#dranbleibenPaul!

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2018-01-03T15:04:14+00:00 Januar 3rd, 2018|

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