Weihnachsgrüße 2017

Liebe Mitglieder, Förderer und Freunde der AfD-Niedersachsen,

manchmal zweifle ich daran, ob wir es schaffen, wenigstens in der Weihnachtszeit dem Gesetz der Entschleunigung zu folgen. Wer in Stadt und Land die hektische Betriebsamkeit vor den Feiertagen beobachtet hat, wird zu einer gegenteiligen Meinung kommen. Für mich ist es erstaunlich, dass bei uns gerade in diesen Tagen überall gekauft wird auf Düwel komm raus. Man hat fast das Gefühl, die Deutschen trauen ihrer Währung nicht mehr und nehmen deshalb die Weihnachtszeit zum Anlass, in die Sachwerte zu flüchten.

Hinzu kommt der Verlust jeglicher Besinnlichkeit. Die Zeit der Stille ist nur noch laut geworden. Ergänzt durch die Plattheiten der privaten und öffentlich-rechtlichen Medien, die sich in ihren geschmacklosen Feiertagsprogrammen geradezu überbieten. In solchen Momenten beschleicht einen der Gedanke, dass wir als AfD viel mehr in diesem Land verändern müssen, als viele es sich vorstellen. Mit dem Drehen an ein paar Stellschrauben ist es nicht getan.

„Wo man singt, da lass dich ruhig nieder; böse Menschen haben keine Lieder“ hat einst Johann Gottfried Seume gedichtet. Fällt ihnen etwas auf? Die Deutschen singen nicht mehr. Zumindest nicht bei solchen Anlässen, bei denen früher immer gesungen wurde. Hochzeiten, Familienfeiern und eben – Weihnachten. Auf den Märkten spielt das Land, dass die Welt mit den schönsten Weihnachtsliedern beglückt hat (jedes andere Volk beneidet uns darum) oft nur noch „White Chrsitmas“ und „Jingle Bells“. Dem deutschen Kirchenmusiker Michael Prätorius, dem wir das wunderbare Lied „Es ist ein Ros entsprungen“ verdanken, schrieb einmal achtungsergeben ein englischer Kollege „ … ich wünschte, mir wären nur drei Takte dieses Liedes selbst eingefallen“. Sagen Sie das einmal den Moderatoren der NDR- Plattenküchen.

Auch bei mir eilte die Vorweihnachtszeit wie im Fluge vorbei. Selbst dieser Brief wurde bis gestern nicht fertig. Als ich aber schlussendlich um 20:30 Uhr mit meiner Familie vor dem Weihnachtsbaum saß, als die Wachskerzen entzündet, die Krippe aufgestellt war und meine Töchter mit immer noch kindlicher Freude den Lichterglanz bestaunten, da fiel alle Eile ab, da verschwanden die sorgenvollen Gedanken (siehe oben) und wie selbstverständlich war ich, wie jedes Jahr, eingenommen von der so einfachen, aber so kraftvollen Botschaft des nackten kleinen Kindes in der Krippe von Betlehem. Und ohne jeden Zweifel bin ich davon überzeugt, dass es diese Botschaft ist, aus der wir unsere Kraft, unseren Optimismus und die Hoffnung schöpfen, für unser Land eine bessere Zukunft zu gestalten.

Ihnen allen von Herzen eine gesegnete Weihnacht!

Ihr Paul Hampel

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2017-12-26T13:10:31+00:00 Dezember 26th, 2017|

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